Die Speicherkennzahlen sind die technischen Werte, die einen Batteriespeicher für Photovoltaik beschreiben. Dazu gehören die Speicherleistung (in kW), die Lade- und Entladeleistung, die Entladetiefe (DoD), die Anzahl der Ladezyklen und der Speicherwirkungsgrad. Diese Kennzahlen bestimmen, wie schnell der Speicher geladen und entladen werden kann, wie viel Energie tatsächlich nutzbar ist und wie lange der Speicher hält. Für Hausbesitzer in Ulm, Neu-Ulm, Elchingen und Erbach (Donau) sind diese Werte bei der Speicherauswahl besonders hilfreich.
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Kontakt0731-378 423 10E-MailSpeicherkennzahlen im Detail
Beim Vergleich von Batteriespeichern helfen die technischen Kennzahlen, die richtige Wahl zu treffen. Die Speicherleistung (kW) gibt an, wie viel Strom der Speicher gleichzeitig aufnehmen oder abgeben kann. Die Entladetiefe (DoD – Depth of Discharge) sagt aus, wie viel Prozent der Gesamtkapazität tatsächlich genutzt werden können — bei modernen Lithium-Speichern sind das 90 bis 100 Prozent. Die Ladezyklen geben an, wie oft der Speicher vollständig geladen und entladen werden kann, bevor er nennenswert an Kapazität verliert. Der Speicherwirkungsgrad beschreibt, wie viel der gespeicherten Energie tatsächlich wieder entnommen werden kann.
Kennzahlen auf einen Blick
- Speicherleistung (kW): Wie schnell der Speicher laden/entladen kann — typisch 3 bis 12 kW
- Entladetiefe (DoD): Nutzbare Kapazität in Prozent — moderne Speicher: 90–100 %
- Ladezyklen: Lebensdauer in Lade-/Entladezyklen — typisch 6.000 bis 10.000 Zyklen
- Speicherwirkungsgrad: Verhältnis von entnommener zu gespeicherter Energie — typisch 92–97 %
- Ladeleistung/Entladeleistung: Kann unterschiedlich sein — wichtig für Notstromfunktion
FAQ: Speicherkennzahlen
Was ist wichtiger: Kapazität oder Leistung?
Beides ist wichtig, aber für unterschiedliche Zwecke. Die Kapazität (kWh) bestimmt, wie viel Energie gespeichert werden kann — also wie lange ein Haushalt abends ohne Sonne mit Solarstrom versorgt wird. Die Leistung (kW) bestimmt, wie viel Strom gleichzeitig abgegeben werden kann — wichtig, wenn viele Verbraucher gleichzeitig laufen. Reimer Elektrotechnik in Ulm dimensioniert den Speicher passend zum individuellen Verbrauchsprofil.
Wie lange hält ein Batteriespeicher?
Moderne Lithium-Ionen-Speicher sind für 6.000 bis 10.000 Ladezyklen ausgelegt. Bei einem Zyklus pro Tag entspricht das 16 bis 27 Jahren Lebensdauer. Die meisten Hersteller geben eine Garantie von 10 bis 15 Jahren. Nach Ablauf der Lebensdauer hat der Speicher noch 70 bis 80 Prozent seiner ursprünglichen Kapazität — er funktioniert also weiter, nur mit weniger Kapazität.
Was bedeutet Speicherwirkungsgrad in der Praxis?
Ein Speicherwirkungsgrad von 95 Prozent bedeutet: Werden 10 kWh Solarstrom eingespeichert, können 9,5 kWh wieder entnommen werden. Die restlichen 0,5 kWh gehen als Wärme verloren. Hochwertige Speicher erreichen Wirkungsgrade von 95 bis 97 Prozent. Günstige Speicher liegen manchmal bei nur 85 bis 90 Prozent. Reimer Elektrotechnik berät Kunden in Ulm, Elchingen, Erbach (Donau) und Umgebung bei der Wahl eines effizienten Speichers.
Weiterführende Themen
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Die folgenden Fachbegriffe erläutern zentrale Komponenten und Funktionen aus den Bereichen Photovoltaik, Stromspeicherung, Ladeinfrastruktur und Elektrotechnik.
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