Unter Netzeinspeisung versteht man die Abgabe von selbst erzeugtem Solarstrom in das öffentliche Stromnetz. Wenn eine Photovoltaikanlage mehr Strom produziert, als im Haushalt gerade verbraucht wird und der Speicher bereits voll ist, fließt der überschüssige Strom automatisch ins Netz. Dafür gibt es die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung. In Ulm, Neu-Ulm, Dornstadt und Nersingen ist der zuständige Netzbetreiber in der Regel die SWU Netze GmbH, bei der die Anlage angemeldet und der Netzanschluss koordiniert wird.
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Kontakt0731-378 423 10E-MailÜberschuss- vs. Volleinspeisung
Bei der Netzeinspeisung gibt es zwei grundsätzliche Modelle. Die Überschusseinspeisung ist der Standard bei Eigenheimen: Der Solarstrom wird primär selbst genutzt und nur der Überschuss eingespeist. Die Volleinspeisung bedeutet, dass der gesamte erzeugte Strom ins Netz fließt — es wird kein Solarstrom selbst genutzt. Die Volleinspeisung bietet eine höhere Vergütung pro kWh, ist aber aufgrund der hohen Netzstrompreise in den meisten Fällen wirtschaftlich weniger attraktiv.
Voraussetzungen
- Anmeldung der PV-Anlage beim zuständigen Netzbetreiber (z. B. SWU Netze in Ulm)
- Registrierung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur
- Einbau eines Zweirichtungszählers zur Messung von Einspeisung und Bezug
- Normgerechter Netzanschluss nach den Technischen Anschlussbedingungen (TAB)
- Abschluss eines Einspeisevertrags mit dem Netzbetreiber
Häufige Fragen zur Netzeinspeisung
Kann ich zwischen Überschuss- und Volleinspeisung wechseln?
Ja, seit dem EEG 2023 lassen sich sogar beide Modelle an einer Anlage kombinieren: Ein Teil der Module läuft als Überschusseinspeisung (mit Eigenverbrauch) und ein anderer Teil als Volleinspeisung (mit höherer Vergütung). Auch ein jährlicher Wechsel zwischen den Modellen ist möglich. Reimer Elektrotechnik berät Anlagenbetreiber in Ulm, Dornstadt, Nersingen und dem Alb-Donau-Kreis, welches Modell wirtschaftlich am sinnvollsten ist.
Was passiert bei einer Netzstörung mit meiner Einspeisung?
Bei einer Netzstörung oder einem Stromausfall schaltet der Wechselrichter die Einspeisung automatisch ab. Das ist eine gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsfunktion, damit Techniker des Netzbetreibers gefahrlos an den Leitungen arbeiten können. Die PV-Anlage erzeugt dann keinen Strom mehr — es sei denn, es ist eine Notstrom- oder Ersatzstromfunktion mit Speicher vorhanden.
Wer übernimmt die Anmeldung beim Netzbetreiber?
Bei einer Installation durch Reimer Elektrotechnik wird die komplette Anmeldung beim Netzbetreiber SWU Netze und die Registrierung im Marktstammdatenregister übernommen. Der Fachbetrieb kümmert sich um alle technischen und bürokratischen Anforderungen. Das ist Teil des Rundum-Service für PV-Anlagen in Ulm, Dornstadt, Nersingen und dem gesamten Alb-Donau-Kreis.
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Die folgenden Fachbegriffe erläutern zentrale Komponenten und Funktionen aus den Bereichen Photovoltaik, Stromspeicherung, Ladeinfrastruktur und Elektrotechnik.
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